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Deutsche Evangelische Christuskirche Paris

Aktuell:

Drei Religionen für den Frieden:
Im Namen Gottes darf nicht getötet werden!


"Wer einen Menschen tötet, tötet die Menschlichkeit" / Bild: (c) REUTERS (STRINGER/MEXICO) 

Im Namen von Millionen Christen, Moslems und Juden in Deutschland verurteilen wir den Terrorangriff von Paris und trauern um die Opfer.

Die Morde sind ein Angriff auf die Freiheit des Denkens, des Glaubens und unserer gemeinsamen Werte von Toleranz und Nächstenliebe, den wir zutiefst verabscheuen.

Im Namen Gottes darf nicht getötet werden!

Bibel, Thora und Koran sind Bücher der Liebe, nicht des Hasses. Jeder Christ, Jude und Moslem sollte am heutigen Freitag in der Moschee, am Sabbat in der Synagoge und am Sonntag in seiner Kirche für die Opfer von Paris beten.

Für Verständigung, Frieden und Freiheit.

Wir verurteilen jede Form von Gewalt im Namen der Religionen. Wir kämpfen für Toleranz gegenüber Andersgläubigen und auch gegenüber jenen, die unseren Glauben an Gott nicht teilen.

Wir werden auch nicht dulden, wenn angesichts der schrecklichen Taten in Paris Hass gegen Anhänger einer Religion geschürt wird, die für den Terror missbraucht wird und wurde.

Hass ist keine Antwort auf Hass. Und Intoleranz keine Antwort auf Intoleranz.

Nur gemeinsam können wir unsere Werte und unseren Glauben gegen radikalisierte Minderheiten schützen.

Christen, Juden und Moslems vereint der Glaube an die Nächstenliebe, an unsere Verantwortung vor Gott und an die Verständigung zwischen allen Menschen.

Wir werden nicht zulassen, dass Fanatismus, Terror und Gewalt diese gemeinsamen Werte zerstören.

Alois Glück (Zentralkomitee der deutschen Katholiken)
Wolfgang Huber (ehem. Bischof in Berlin und Ex-Ratsvorsitzender der Ev. Kirche in Deutschland)
Aiman Mazyek (Zentralrat der Muslime in Deutschland)
Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern)
Stephan Kramer (ehemaliger Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland)

Die Deutsche evangelische Christuskirche in Paris möchte für deutschsprachige evangelische Christen in und um Paris eine geistliche und geistige Heimat sein. Gottesdienste sowie zahlreiche Gruppen und Gesprächskreise bieten allen Altersgruppen vielseitige Möglichkeiten zum Mitmachen und gegenseitigen Kennenlernen. Die Gemeinde unterhält enge Beziehungen zur EKD und zum Bund evangelischer Kirchen in Frankreich (FPF). Sie versteht sich als Bindeglied zwischen Deutschen und Franzosen. Sie blickt auf eine lange Geschichte zurück. Mehr über uns erfahren Sie auf den folgenden Seiten, durch einen Anruf oder am besten durch Ihren Besuch in der Rue Blanche.

Datum der letzten Änderung
Letzte Änderung 2015-01-24, 15:30:31 (GMT)
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